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Geschichte:

Der Zeitpunkt der Gründung des Ortes Dinkelhausen ist wie bei den meisten Dörfern der Region unbekannt. Die älteste derzeit bekannte schriftliche Erwähnung des Ortes befindet sich in einer Urkunde des Klosters Lippoldsberg aus dem Jahr 1286, dort lautet der Name des Ortes Dinkellingenhusen. Dinkelhausen lag an einer ehemaligen spätmittelalterlichen Wegeverbindung vom Wesertal über Uslar und Moringen nach Northeim.[3] Als Keimzelle der Siedlung kann das Unterdorf beidseitig des Malliehagenbaches gelten, dessen große Gehöfte als Haufendorf um den Ortskern herum angeordnet sind. Östlich des Ortskerns im Bereich der Bergstraße wurden im 19. Jahrhundert kleinere Anwesen errichtet,[1] später folgten weitere Ortserweiterungen.
Seit der Gebietsreform vom 1. März 1974 gehört die ehemals selbständige Gemeinde zur neu gegründeten Großgemeinde "Stadt Uslar".

Dinkelhausen liegt am Rand des Verbreitungsgebietes des Niederdeutschen Hallenhauses, das in dieser Region meist als Durchgangsdielenhaus mit Längs- oder Quererschließung anzutreffen ist. Daneben kommen auch mitteldeutsche Bautypen des Fachwerkhauses vor (Ernhaus). Einige Gebäude sind zwar in der Grundrissausführung nach der Art der niederdeutschen Hallenhäuser ausgeführt, jedoch nicht in Ständerbauweise, sondern in Stockwerkszimmerung errichtet.